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Streitigkeiten innerhalb der Familie

Ein Thema, das Sensibilität erfodert

Familienstreitigkeiten stellen immer ein sehr sensibles aber auch heikles Thema dar. Dinge wie Scheidungen, Eheverträge, Unterhaltsverhandlungen und Ähnliches bedeuten für die Mitglieder einer Familie auch immer eine große Belsatung und können das bereits angespannte Verhältnis noch verschlimmern. Daher ist es wicht, schnellstmöglich bei einem Fachanwalt für Familienrecht vorstellig zu werden, um so eine neutrale Person zur Seite zu haben, die diese schwierigen Angelegenheiten souverän und gleichzeitig mit dem nötigen Verständnis bewältigen kann.

Ehe

Die Ehe bezeichnet eine gefestigte Lebensgemeinschaft zweier Personen. Oftmals ist durch Staat und Religion vorausgesetzt, dass Ehepartner unterschiedlichen Geschlechts sein müssen. In einigen Ländern sind allerdings auch gleichgeschlechtliche Ehen möglich. Die Ehe beginnt zumeist mit einer Heirat und endet, sobald einer der Ehepartner stirbt. Mittlerweile werden viele Ehen allerdings vorzeitig beendet.

Falls die Ehepartner bestimmte Bedingungen für ihre Ehe festhalten wollen, die im allgemeinen Rechtssystem nicht berücksichtigt werden, können sie einen Ehevertrag schließen. Dennoch gibt es auch hier gewisse Grenzen, die einzuhalten sind.

Ehevertrag

Ein Ehevertrag ist ein Vertrag, der Regelungen einer Lebensgemeinschaft festhält, insbesondere für den Fall einer Scheidung. Damit ein Ehevertrag rechtskräftig ist, muss er notariell beurkundet werden und kann sowohl vor, als auch während der Ehe, sowie nach einer Scheidung geschlossen werden. Letzteres ist allerdings nur in seltenen Fällen möglich. Typischerweise sind der Versorgungsausgleich, der Güterstand und der nacheheliche Unterhalt die drei großen Themen, die es innerhalb des Ehevertrags zu regeln gilt.

Ehevertrag

Unterhaltsrecht

Das Unterhaltsrecht gehört mit zum Familienrecht und befasst sich mit der Sicherstellung des Lebensbedarfs einer Person, wobei die Verpflichtung zu einer Unterhaltszahlung vertraglich bedingt oder gesetzlich vorgeschrieben sind.

Mit in das Unterhaltsrecht fällt einerseits der Kindesunterhalt, der sich nach der Düssldorfer Tabelle richtet und nach der sich die Höhe des Unterhalts mit der Vollendung des 6., 12. und 18. Lebensjahres ändert. Solange Kinder noch minderjährig sind, haben sie immer einen Unterhaltsanspruch, da sie in aller Regel weder Vermögen noch ein Einkommen haben. Volljährige Kinder haben lediglich noch einen Anspruch auf Barunterhalt (Betreuung, Einkauf usw. entfallen hier).

Auf der anderen Seite umfasst das Unterhaltsrecht auch den so genannten Ehegattenunterhalt, also Zahlungen an den Ex-Ehegatten. Hierbei wird zwischen dem Trennungsunterhalt, den ein Ehegatte dem anderen zu zahlen hat, sofern die beiden auch tatsächlich vollständig getrennt leben, und dem nachehelichen Unterhalt unterschieden. Der nacheheliche Unterhalt ist zu zahlen, wenn der unterhaltsbegehrende Ehegatte bereits zum Zeitpunkt der Scheidung bedürftig ist oder dieser gemeinsame minderjährige Kinder betreut.

Paragraph Unterhaltsrecht

Trennung / Scheidung

Eine Scheidung ist die gerichtliche Beendigung einer Ehe. Sie ist Teil des Eherechts und somit auch ein Teilgebiet des Familienrechts. Rechtlich gesehen bezieht sich eine Scheidung auf die Lebensgemeinschaften: Ehe, gleichgeschlechtliche Ehe und eingetragene Partnerschaft.

Das Scheidungsverfahren wird vom Familiengericht als Teil des Amtsgerichts verhandelt. Jedoch besteht, anders als bei sonstigen amtsgerichtlichen Verfahren, bei Scheidungen der sogenannte Anwaltszwang, das heißt, dass ein Anwalt ist für die Rechtsgültigkeit unabdingbar ist. Vor einer Scheidung müssen die Ehepartner die sogenannten Trennungszeit einhalten, das heißt, man muss mindestens 1 Jahr getrennt leben bevor man endgültig geschieden werden kann.

Schlüsselpunkte im Scheidungsrecht sind der Zugewinnausgleich, der seit dem 01.09.2009 auch eingebrachte Schulden eines Ehepartners in der Berechnung berücksichtigt, sowie der Versorgungsausgleich, der besagt, dass alle Versorgungen und Anwartschaften, die einer der Ehepartner erworben hat, geteilt werden.

Haben die Ehepartner bereits eine Familie gegründet, werden auch das Sorge- und das Umgangsrecht sowie der Unterhalt für die Kinder gerichtlich verhandelt. Sehr entscheidend für das Scheidungsverfahren ist außerdem die Staatsangehörigkeit, da unter Umständen das deutsche Recht nicht angewandt werden kann.

Scheidung

Übersicht führender Fachanwälte für Familienrecht in Dortmund und Umgebung

Frau Beate Puplick, Fachanwältin für Familienrecht
c/o Dr. Puplick & Partner

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Anwaltskanzlei Henninger
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